Browse > Home / Archive: April 2010

| Subcribe via RSS

Kreativität ungebremst

30. April 2010 | No Comments | posted in Musik

Nachdem ich nun eine Woche Urlaub hinter mir habe und mich fast ausschließlich um Musik gekümmert habe in Form von lesen, Videos schauen, selber machen, habe ich nun auch mal ein wenig Zeit und Lust wieder was zu schreiben..

Ich hätte mir nie träumen lassen, dass es so viel Spaß machen könnte, geschweige denn, dass ich doch ein wenig Kreativität in mir habe um es auch umzusetzen.

Da fällt mir ein, ich sollte mal wieder ein wenig das 10-Finger-Schreibsystem üben.. Ging schon mal besser..

Okay, zurück zum Thema. Kreativität schön und gut, allerdings braucht man auch etwas um seine Ideen aufs Papier zu bringen, bzw. eine Stück Software um sie festzuhalten.

Die Maschine ist absoluter Wahnsinn, aber, ob man es glauben will oder nicht, ich bin an die Grenzen gestoßen. Damit will ich nicht sagen, sie ist schlecht oder ungeeignet, aber wenn man viele spontane Ideen hat, dann wird es schwierig, dafür ist sie auch nicht konzipiert. Also viel gelesen, viel getestet. Es gibt da doch einiges an Software auf dem Markt: Cubase, Reason, Abelton, Logic Pro und und und

Gar nicht so einfach die richtige Software zu finde. Zum einen kommt es auf die Arbeitsweise an und zum anderen was man am Ende damit machen möchte. Ich bin bei Abelton Live gelandet. Kommt mir am besten entgegen. Zudem lässt sich die Maschine als VST-Plugin einbinden. Erst den Groove über die Maschine und den Rest in Abelton. Da ich es von der Maschine gewohnt bin mit Hardware zu arbeiten war es nur logisch mich für Ableton ebenso für eine Hardware umzusehen und habe mir die AKAI APC 40 zugelegt. Diese kam leider erst gestern, daher kann ich dazu noch nichts sagen, da ich zwischenzeitlich mir auch mal die Sonne auf den auch brennen habe lassen.. ;)

Und nachdem ich natürlich auch weiter Musik mache und bei Beatport wieder ein Contest ist, habe ich dort mitgemacht und kann sich hier angehört werden. Kommentare sind gewollt und erwünscht, wie beim letzten Mal..

tags:

Maschine

10. April 2010 | No Comments | posted in Musik

Maschine? Was für ein Maschine? Gibt ja einige von.

Richtig. Aber hier geht es um die Maschine von Native Instruments.

Nachdem ich doch relativ lange auf den X1 warten musste, habe ich mir die Maschine zugelegt, da ich zudem auch einen sehr guten Preis bei Justmusic in München bekommen habe. Danke an Daniel an dieser Stelle.

Ich hatte nie auch nur einen Gedanken daran verschwendet Musik zu machen und die Maschine war eigentlich nur als Notlösung gedacht um Traktor damit zu steuern und ein paar Sounds zu machen, die ich dann in ein Set einspielen kann. Das hatte ich schon vor etwa acht Jahren mal mit einem Freund in Angriff genommen, scheiterte aber dann an der technischen Umsetzung. Da die Maschine ein Midi IN/OUT hat ist dieses Problem zumindest behoben. Traktor und die Maschine sind separate Software-Lösungen, wobei die Maschine auch eine Hardware zum steuern der Software mit 16 Pads, Buttons, diversen Potis und zwei Monochrom Displays ist. Im Prinzip kann man das Laptop zuklappen, denn alle Funktionen der Software werden von der Hardware unterstützt und dank der Displays kann man in den Samples browsen, die Effekte ansteuern und einstellen, so dass man nicht mehr auf den Monitor des Laptops schauen muss.

Hier mal ein Video von Native Instruments:

Von dem Umfang war/bin ich schlichtweg erschlagen und es wird mit Sicherheit noch dauern, bis ich zumindest mal ohne einen Blick auf den Laptop arbeiten kann.

Also einfach mal hingesetzt und ausprobiert, rumgespielt und dabei kam ehrlich gesagt nur furchtbares raus.. Etwas eingelesen, mir Tips von einem Freund geholt und ab da machte es deutlich mer Spaß. Wie es der Zufall dann wollte, startete Beatport auf dem Beatportal einen Remix Contest von Fatboy Slim’s “Weapon of Choice”.

Also die Files von Beatport runtergeladen und mich mit der Maschine an den Remix gewagt.

Wer will kann sich meinen Remix gerne anhören:

Weapon of choice (Progressive-Edition)

Kommentare sind natürlich willkommen, egal ob positiv oder negativ, denn das hilft mir, es besser zu machen.
War ganzes Stück Arbeit, denn ich lerne ständig neue Funktionen kennen, schaffe es immer mehr und mehr ohne auf den Laptop zu schauen, aber gar nicht so einfach. Interessant, wie die Ideen anfangen sich zu entwickeln, man plötzlich eine Idee hat und setzt sie um. Dauert bei mir etwas länger, da ich noch nicht blind mit der Maschine arbeiten kann und deswegen immer wieder auf das Laptop ausweichen muss, aber es wird langsam.

Es macht mehr Spaß als ich dachte und man kann bei der Sache auch ganz gut abschalten und entspannen.. Perfekter Ausgleich zur Arbeit!

tags:

Kontrol X1 da

10. April 2010 | No Comments | posted in Musik

Nach langer Wartezeit, viel Schmökern und Testberichte lesen ist der Controller endlich angekommen. Zeit wurde es, immerhin habe ich 6 Wochen gewartet. Aber, es hat sich gelohnt. Zwischenzeitlich war es langweilig geworden auf der Laptop-Tastatur rumzuklopfen und habe die Zeit mit der Maschine vertrieben, aber dazu in einem anderen Artikel mehr..

Traktor X1. Geiles Gerät. Für mich als Plattendreher war es eigentlich nicht vorstellbar mit so einem Teil zu arbeiten, denn irgendwie fehlt das Feeling der Platte. Konnte man das früher an den Rillen der Platte sehen, wenn es Breaks gibt, längere Passagen ohne Beat, etc, so schaut man halt auf den Bildschirm. Dafür hat man in Traktor auch ein sogenanntes “Stripe”, das einem in Wellenform den kompletten Track anzeigt..  Einzig die Beat-Erkennung arbeitet leider nicht hundertprozentig (aber fast), so dass man die Tracks teilweise nachbearbeiten muss, aber auch das geht sehr einfach.

Der Controller ermöglicht einem völlig ohne Maus oder Tastatur Traktor zu steuern, zudem gibt es 4 Potis, mit der die Effekte in Traktor gesteuert werden können. Sehr geil. Das ist nur mit Tastatur und/oder Maus nicht wirklich möglich, da man nur einen Regler bedienen kann und nimmt einem nach einer Zeit dann auch die Lust mit Effekten zu arbeiten.

Handling ist sehr einfach, man kommt schnell damit zurecht und hat innerhalb kürzester Zeit die Funktionen im Griff und ein Blick ins Manual erübrigt sich. Wem die Grundeinstellung nicht ausreicht, kann selbst Hand anlegen und das Mapping auf seine Bedürfnisse ändern.

Da ich nie viel mit Effekten gearbeitet habe, weil ich zu hause kein oder immer nur kurzzeitig Equipment hatte und mich somit auch nicht damit auseinander setzen konnte, ist das im Moment einer der spannendsten Punkte. Manchmal ist weniger mehr, deshalb versuche ich noch eine gute Balance hinzubekommen, bedarf aber noch ein wenig Übung.

Auch die Hot Cues sind beeindruckend. Das ist für mich ebenso Neuland, aber auch ein sehr geiles Feature. Mit dem X1 weiß man die Funktionen von Traktor richtig zu nutzen. Wo es vorher an der Tastatur scheiterte oder einfach keinen Spaß machte, kommt nun der X1 ins Spiel. Ich habe natürlich keinen Vergleich zu anderen Controllern, aber wenn ehrlich bin, nachdem ich den X1 habe, muss ich auchkeinen mehr haben, denn der X1 ist für mich perfekt, da er auch für Traktor entwickelt wurde.

Die Hardware macht einen sehr stabilen Eindruck und kann mir gut vorstellen, dass sie auch lange im Clubeinsatz aushalten kann, aber das muss sich erst einmal zeigen..
Die Buttons haben einen sehr guten Druckpunkt, die Potis sind schön straff, aber nicht zu straff. Die Doppelbelegung der Buttons ist auch kein Problem und auch ganz gut gelöst, braucht aber etwas Übung, denn man vergisst ganz gerne, dass man auf Hot Cue umgestellt hat und setzt einen neuen Hot Cue oder springt versehentlich auf einen bereits gesetzten.

Alles in Allem ein sehr beeindruckendes Gerät und ich finde es schade, dass ich mich lange der neuen Technik verweigert habe, zum einen aus Arroganz, Liebhaberei, Sturheit und mangelndes Interesse.

Ich werde nun weiter mit dme X1 spielen und sehen, was alles dabei rauskommt..

tags: