Maschine
Maschine? Was für ein Maschine? Gibt ja einige von.
Richtig. Aber hier geht es um die Maschine von Native Instruments.
Nachdem ich doch relativ lange auf den X1 warten musste, habe ich mir die Maschine zugelegt, da ich zudem auch einen sehr guten Preis bei Justmusic in München bekommen habe. Danke an Daniel an dieser Stelle.
Ich hatte nie auch nur einen Gedanken daran verschwendet Musik zu machen und die Maschine war eigentlich nur als Notlösung gedacht um Traktor damit zu steuern und ein paar Sounds zu machen, die ich dann in ein Set einspielen kann. Das hatte ich schon vor etwa acht Jahren mal mit einem Freund in Angriff genommen, scheiterte aber dann an der technischen Umsetzung. Da die Maschine ein Midi IN/OUT hat ist dieses Problem zumindest behoben. Traktor und die Maschine sind separate Software-Lösungen, wobei die Maschine auch eine Hardware zum steuern der Software mit 16 Pads, Buttons, diversen Potis und zwei Monochrom Displays ist. Im Prinzip kann man das Laptop zuklappen, denn alle Funktionen der Software werden von der Hardware unterstützt und dank der Displays kann man in den Samples browsen, die Effekte ansteuern und einstellen, so dass man nicht mehr auf den Monitor des Laptops schauen muss.
Hier mal ein Video von Native Instruments:
Von dem Umfang war/bin ich schlichtweg erschlagen und es wird mit Sicherheit noch dauern, bis ich zumindest mal ohne einen Blick auf den Laptop arbeiten kann.
Also einfach mal hingesetzt und ausprobiert, rumgespielt und dabei kam ehrlich gesagt nur furchtbares raus.. Etwas eingelesen, mir Tips von einem Freund geholt und ab da machte es deutlich mer Spaß. Wie es der Zufall dann wollte, startete Beatport auf dem Beatportal einen Remix Contest von Fatboy Slim’s “Weapon of Choice”.
Also die Files von Beatport runtergeladen und mich mit der Maschine an den Remix gewagt.
Wer will kann sich meinen Remix gerne anhören:
Weapon of choice (Progressive-Edition)
Kommentare sind natürlich willkommen, egal ob positiv oder negativ, denn das hilft mir, es besser zu machen.
War ganzes Stück Arbeit, denn ich lerne ständig neue Funktionen kennen, schaffe es immer mehr und mehr ohne auf den Laptop zu schauen, aber gar nicht so einfach. Interessant, wie die Ideen anfangen sich zu entwickeln, man plötzlich eine Idee hat und setzt sie um. Dauert bei mir etwas länger, da ich noch nicht blind mit der Maschine arbeiten kann und deswegen immer wieder auf das Laptop ausweichen muss, aber es wird langsam.
Es macht mehr Spaß als ich dachte und man kann bei der Sache auch ganz gut abschalten und entspannen.. Perfekter Ausgleich zur Arbeit!